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5 EINFACHE TIPPS FÜR EINE BESSERE ERINNERUNGSLEISTUNG

Dez 29 • Allgemein, BLOG, GENIESSEN, HIRN AN, HIRN AUS, Lifestyle, WACHSEN, WOHLBEFINDEN • 1212 Views • Keine Kommentare zu 5 EINFACHE TIPPS FÜR EINE BESSERE ERINNERUNGSLEISTUNG

Gerade vor den Prüfungen ist unser Gedächtnis besonders gefragt, denn oft müssen Inhalte nicht nur verstanden, sondern auch massenhaft Infos auswendig gelernt werden. Diese undankbare Aufgabe wird oft als Zeitverschwendung und besonders mühsam angesehen. Oft sitzt man stundenlang vor dem gleichen Stück Papier und trotzdem will das Gelernte einfach nicht haften bleiben. Da hilft es auf bekannte Tricks wie Eselsbrücken, Assoziationsketten oder Lernen anhand von Beispielen zurückzugreifen. Wer jedoch gerne auch mal neue Techniken ausprobiert, dürfte die folgenden 5 Tipps mit Interesse lesen:

1. Kaugummi kauen: Studien zeigen, dass Kaugummi kauen die Erinnerungsleistung erhöhen kann. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass das Kauen einem hilft sich auf eine Aufgabe zu fokussieren. In der Studie von Morgan et al. (2013) wurden jedoch nur positive Ergebnisse auf das Kurzzeitgedächtnis nachgewiesen.

2. Die rechte Hand zur Faust ballen: Das klingt vielleicht merkwürdig, soll jedoch gemäss den Ergebnissen einer Studie von Propper et al. (2013) tatsächlich bei der Informationsaufnahme helfen. Beim Lernen von neuen Inhalten soll dabei die rechte Hand zu einer Faust geballt werden. Um die gelernten Informationen abzurufen, muss dann das Gegenstück – die linke Hand- geballt werden.

3. Höre mit dem Rauchen auf: Dass Rauchen die Gesundheit gefährdet, dürfte mittlerweile allen klar sein. Der Link zwischen der Sucht nach dem Glimmstengel und der Gedächtnisleistung jedoch nicht. Rauchen beschädigt das Gedächtnis und ist deshalb schlecht fürs Lernen. Gemäss Hefferman et al. (2011) können die so verursachten Schäden bei einem Rauchstopp jedoch fast vollständig rückgängig gemacht werden. Während der Lernphase mit dem Rauchen aufzuhören, dürfte stressbedingt jedoch auch nicht die beste Entscheidung sein.

4. Der Duft von Rosmarin oder Lavendel: Auch Gerüche können die Gedächtnisleistung verbessern. Forscher aus Harvard haben diesen Zusammenhang in einem Experiment endeckt. Eine Gruppe von Studenten, die bei der Informationsaufnahme mit Lavendel oder Rosmarin eingenebelt wurden, zeigten in einem späteren Abfrage bessere Leistungen als die Kontrollgruppe. Wieso also nicht einmal Aromatherapie beim Lernen ausprobieren?

5. Mache ein Nickerchen: Dies klingt eigentlich wie der Traum eines jeden gestressten Studenten: Einfach mal ein Nickerchen machen. Dass genügen Schlaf die Lernleistung verbessert, dürfte eigentlich bekannt sein, doch nur die wenigsten denken im Lernstress auch daran. Im Schlaf wird das Gelernte im Gedächtnis aufgenommen und restrukturiert. Auch bereits ein kurzes Powernap, welches endet bevor die Tiefschlafphase erreicht wird, hilft die Konzentration und damit die Erinnerungsleistung zu stärken.

Einigen dieser Tipps fehlt es wohl noch an vertiefter Forschung, doch einen Versuch ist es wert. Findet ihr nicht?

Text von Priscilla Müllhaupt basierend auf PsyBlog

Beitragsbild: Dierk Schaefer/Flickr – Creative Commons (keine Änderungen vorgenommen)

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