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AUF DIE PLÄTZE, FERTIG, FRÜHJAHRSSEMESTER! … ABER WAS KOMMT DANACH?!

Jan 30 • Allgemein, BLOG, Karriere, WACHSEN, WEITERBILDUNG • 1322 Views • Keine Kommentare zu AUF DIE PLÄTZE, FERTIG, FRÜHJAHRSSEMESTER! … ABER WAS KOMMT DANACH?!

Die Anmeldephase für Masterstudienplätze im Herbstsemester 2014 hat begonnen, höchste Zeit sich mit den verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen zu beschäftigen. Ich empfehle euch zunächst die Partneruniversitäten von Schweizer Universitäten anzusehen und euch so einen Eindruck von qualitativ hochstehenden Universitäten im Ausland machen zu können. Dann habt ihr schon eine gute Vergleichsbasis für die Einschätzung der Rankings und der Beurteilungen von Zeitungen und in Studentenforen. Auch die Anmeldebedingungen für einen Studiengang können ein guter Indikator für die Qualität einer Universität sein.

Anders als in der Schweiz unterscheiden vor allem im angelsächsischen Raum nur wenige zwischen Fachhochschule und Universität. Das erschwert den Vergleich von Studiengängen. Wenn der Studienabschluss auch in Schweiz als Universitätsabschluss anerkannt werden soll, müsst ihr umso genauer auf das Niveau der infrage kommenden Universität achten.

Ein guter Anhaltspunkt für die Qualität einer ausländischen Universität bieten die Partneruniversitäten unserer schweizerischen Universitäten. Unsere Universitäten prüfen sehr genau mit welchen ausländischen Institutionen sie für Studentenaustausche in Kontakt treten. Die Universitäten, die für einen Austausch in Frage kommen, sind auch für die Absolvierung des ganzen Studiums geeignet und in der Schweiz anerkannt. So findet ihr sehr schnell sehr gute Universitäten überall auf der Welt.

Eine weitere gute Möglichkeit zur Qualitätsmessung bieten Rankings. Universitäten bewerten sich gegenseitig in bestimmten Gremien. Bei Wirtschaftsuniversitäten und Fakultäten gilt beispielsweise die dreifach Akkreditierung AACSB, AMBA und EQUIS als Gütesiegel. In den Naturwissenschaften gibt es andere Gremien wie die IDEA League und die IARU. Insgesamt sollte man diese Akkreditierungen aber nicht überbewerten. Abgesehen von Gremien werden Universitäten auch von Zeitungen und Studenten bewertet. Am besten schaut ihr euch möglichst aktuelle Beurteilungen von vielen verschiedenen Quellen an.

Ihr solltet auch die Anmeldungsbedingungen prüfen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man praktisch nur in der Schweiz bedingungslos zum Studium zugelassen wird (mit Ausnahme des Medizinstudiums). Im Ausland muss man oft eine ganze Reihe von Kriterien erfüllen. Vom Notenschnitt über Sprachkenntnisse und Lebenslauf bis zu Referenzen und Motivationsschreiben muss man je nach Universität alles Mögliche nachweisen. Bei einer englischen Universität musste ich sogar einmal in einem Anmeldefragebogen ankreuzen, ob ich schon weiblich geboren worden sei, oder ob ich hermaphrodit bin, ohne Witz!

Last but not least, rate ich euch keine Panik zu bekommen. Selbst wenn Anmeldungsbedingungen am Anfang als unüberwindliche Hürden erscheinen, die meisten Universitäten freuen sich über internationale Bewerbungen und helfen euch gerne beim Ausfüllen der Formulare, der Verschiebung von Abgabefristen und versorgen euch mit mehr und detaillierteren Informationen. Darum nur Mut: Im Ausland zu studieren ist eine einmalige Erfahrung!

Text: Evelyne Jucker
Bild: Tim Reckmann – flickr.com/foto_dbCreative Commons

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