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Die Macht der Gedanken

Jan 21 • ARBEITEN, BLOG, ERFAHRUNG, RATGEBER, WACHSEN • 2110 Views • Keine Kommentare zu Die Macht der Gedanken

Text: Mira Zawrzykraj   Fotos: Pexels.com

Die innere Ruhe zu finden, scheint heutzutage praktisch unmöglich. Von überall her prasseln Eindrücke auf uns, unser Geist ist rastlos. Hinzu kommen Druck und Erwartungen. Tu dies, lass das, werde doch Arzt, oder willst du mal auf der Strasse landen? Was ist mit unseren Wünschen passiert? Eins kann ich euch sagen. Wenn ihr nur macht, was andere euch sagen, werdet ihr am Ende frustriert sein. Unglücklich. Wenn wir um uns schauen, wer ist dann wirklich glücklich? Ihr seid eures eigenes Glückes Schmied!

Es fängt damit an, dass ihr an euch glaubt. An eure Wünsche und Träume. Daran, dass ihr es schaffen werdet. Und wenn die Motivation zwischendurch einen Durchhänger hat, ist es vollkommen okay. So lange ihr weiter kämpft. Es gibt verschiedene Wege, Motivation zu finden. Im letzten Beitrag haben wir euch aufgezeigt, wie wichtig es ist, Ziele zu haben. Und dass es erreichbare Ziele sein sollen, mit Zwischenetappen. Jeder hat seine eigenen Motivationshilfen. Heute geht es darum, was man sonst noch machen kann, wenn die üblichen Motivationsheinzelmännchen mal schlappmachen.

Eine gesunde Einstellung zum Leben hilft. Erfolg stellt sich selten von alleine ein. Meist braucht es ein bisschen Einsatz. Und dann noch ein bisschen mehr. Leider sind bisher nur wenige Meister vom Himmel gefallen. Starke Nerven braucht es für das Leben und ihre Hürden. Wie können wir unsere Gedanken positiv beeinflussen? Negative Gedanken wie Angst vor dem Versagen oder Enttäuschen lassen unsere Motivation oft sinken. Sie verhindern, dass wir richtig Gas geben. Es ist immer einfacher zu jammern, als wirklich etwas zu ändern. Oder stark zu bleiben. Oder anderen die Schuld zu geben… Gezielt positives Denken steigert unsere Motivation wieder. Meditation kann alte Denkmuster auslöschen. Versuch es also mal damit, deinen Geist zu stärken!

Durch Meditation lernst du, deinen Geist zu fokussieren und negative Gedanken loszuwerden. Nicht die Welt muss an dein Können glauben, DU vor allen anderen musst es glauben. Die Welt wird es dann erkennen. Meditation kann dir helfen, deine Motivation zu steigern. So kannst du neue Lebensfreude gewinnen und dich ausgeglichener fühlen. Und mit gesteigerter Motivation, rückt das Erreichen deiner Ziele wieder näher.

Wie sieht so eine Meditation aus? Nein, wir sprechen nicht von komplizierten in sich kehren und esoterischem Gebimmel. Es reicht, sich für den Anfang einen Monat lang auf sich selber zu konzentrieren. Ja, es braucht einen Moment. Es geht nicht von heute auf morgen, aber nach den ersten paar Wochen wirst du merken, dass sich eine innerliche Ruhe einstellen kann. Eine halbe Stunde am Tag reicht. Setz dich entspannt hin, so wie es für dich am bequemsten ist. Schlaf aber nicht ein. 😉 Entspanne dich und beruhige deine Atmung. Verkrampft an nichts denken zu wollen bringt nichts, dann wirst du erst recht an etwas denken. Unser Geist braucht eine Weile, bis er sich von den Eindrücken der Welt lösen kann. Darum achte dich Anfangs lieber auf die Atmung. Du kannst auf 7 zählen, beim Ein- als auch beim Ausatmen. Oder wie beim Yin Yoga deine Atmung steuern, indem du durch das eine Nasenloch einatmest und durch das andere Nasenloch wieder ausatmest. Werde immer ruhiger und lasse deinen Geist dahingleiten. Beobachte deine Gedanken, lass sie los. Fang an, auf dein Inneres zu horchen und zu hören. Merkst du schon, wie ruhig du wirst? Wiederhole diese Übung jeden Tag, bis du merkst, dass sie dir Kraft gibt. Gewinne deine Gedanken und somit deinen Geist wieder zurück. Es ist erst der Anfang.

Sollte diese Anleitung nicht helfen, dann schau auf Youtube nach (oder in der Bibliothek, es gibt auch viele Bücher!). Es gibt zig Beiträge zum Thema Meditation und Motivation. Finde den Weg, der für dich am besten stimmt. Zwing dich zu nichts, lass einfach los. Aber, entscheide dich bewusst dafür, meditieren zu wollen. Die richtige Stimmung im Zimmer kann helfen, schneller loszulassen. Licht, Musik, Kerze – es ist ganz einfach. Jetzt liegt es an dir.

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