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Der wahre Walter Spiel

GAME NIGHT: IDEEN FÜR DEN WG-SPIELEABEND

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Na, wie wär’s mit einem gemütlichem Spielabend in der WG?

Klingt auf den ersten Blick vielleicht langweilig, aber das muss es ganz und gar nicht sein. Gesellschaftsspiele sind ihrem Ruf spiessig zu sein längst voraus. Nicht mehr nur die ältere Generation erfreut sich eines gemütlichen Spielabends. Bridge, Dame und Co. dürfen dabei aber gerne im Schrank verstaut bleiben, denn mittlerweile gibt es eine solche Auswahl an Spielen, dass sogar für den anspruchsvollen Studenten etwas dabei ist. Viele Spiele erfordern Witz und Verstand und sind deshalb mehr als geeignet für einen lustigen Spieleabend in der Studenten-WG. Ausgerüstet mit leckeren Snacks und einer Flache Wein steht einem guten Abend nichts mehr im Wege. 

Eine kleine Auswahl an tollen Spielen für grössere Gruppen:

1. Der wahre Walter:

Der wahre Walter ist fast schon ein Klassiker unserer Generation und wird so schnell nicht langweilig. Das Spiel ist simpel augebaut: Es braucht nichts ausser Papier, Schreibzeug, die Spielkarten und eine gehörige Portion Fantasie. Der Spieler, der am Zug ist, wählt zufällig eine Karte aus. Auf dieser Karte sind jeweils drei Aussagen, die er vorliest und die von allen am Tisch vervollständigt werden müssen, wobei das Wort WALTER  als Lückenfüller steht. Ein Beispiel: „Als Kind spielte ich am gerne mit Dingen des täglichen Gebrauchs, am allerliebsten mit WALTER“. Für WALTER müssen nun alle am Tisch eine geistreiche Antwort einsetzen, die sie versteckt auf einem Zettelchen aufschreiben. Der Vorleser zieht die Antworten ein und liest sie nun alle nacheinander vor. Das Ziel des Spiel ist es nun, dass die Mitspieler herausfinden welcher Lückenfüller vom wahren Walter, also dem Vorleser, stammt. Für richtig erratene Aussagen bekommen der Vorleser wie auch die Spieler, die richtig geraten haben, einen Punkt.

Das Spiel ist das was du daraus machst. Je unpassender, unangebrachter, geistreicher, witziger die Antworten, desto lustiger das Spiel. Mit Freunden gespielt, ist eine gute Zeit garantiert.

2. Die Werwölfe von Düsterwald

Ein mörderisch gutes Spiel – im wahrsten Sinne des Wortes. Im Dorf Düsterwald gehen Nacht für Nacht die Werwölfe um und ermorden jeweils einen unschuldigen Mitspieler. Um das Spiel zu gewinnen, müssen die Dorfbewohner daraufhin am Tag herausfinden, wer unter ihnen in der Nacht zum Werwolf mutiert. In diesem Spiel braucht es einen Spielleiter, der als Erzähler fungiert und die Anweisungen an die Mitspieler weiter gibt. Bei jeder Runde müssen alle Spieler in der Nacht die Augen schliessen. Dann gibt der Spielleiter den Werwölfen, die durch Ziehen der entsprechenden Karte am Anfang zu ihrem Schicksal verbannt wurden, die Anweisung aufzuwachen. Alle anderen halten die Augen weiterhin geschlossen. Nun wählen sie im stillen Konsens einen Mitspieler, der „umgebracht“ wird und aus dem Spiel ausscheidet. Am Tag wacht dieser nicht mehr auf, aber alle anderen, auch die Werwölfe, können nun diskutieren, wer unter ihnen wohl falsch ist und ebenfalls umgebracht werden sollte. Dies kann zu hitzigen Anschuldigen und Diskussionen führen. Aber aufgepasst was man sagt: Schuldet man jemanden etwas zu energisch an, gerät man vielleicht selber ins Visier der Dorfbewohner. Weitere Spielfiguren wie die Hexe, das Mädchen oder der Jäger können die Diskussion weiter erhitzen und den Spielverlauf noch spannender machen. 

Am besten spielt man dieses Spiel in einer grossen Gruppe, mindesten 6 Spieler sollten es etwa sein. Mit Erweiterungsspielkarten kann das blutrünstige Spiel erweitert werden.

Die Werwölfe von Düsterwald

3. Cranium

Anders als bei anderen Brettspielen wird bei diesem Spiel nicht nur eine Hirnregion angeregt, was dem Spiel auch seinen Namen verdankt. Bei Cranium (lat. Schädel) müssen sich die Spieler in verschiedenen Kategorien beweisen, welche vor allem die Kreativität, aber auch das Wissen herausfordern. In Teams eingeteilt werden Kategorien erwürfelt, aus denen eine Anweisungskarte gezogen wird. Die zu lösenden Aufgaben gehen von Begriffe blind zeichnen, kneten oder pantomimisch darstellen bis hin zu Denkaufgaben. Dass nicht alle diese Aufgaben immer so gut meistern, macht wohl den Spass dieses Spiels aus. Denn wer amüsiert sich nicht gern über das Versagen der anderen?

Cranium

Text: Priscilla Müllhaupt
Bild „Der wahre Walter“: Priscilla Müllhaupt
Bild „Die Werwölfe von Düsterwald“: Paterm „Les Loups-Garous de Thiercelieux – un jeu de société“ (original work) via Wikimedia Commons (unmodified)
Bild „Cranium“: amrufm/Flickr – Creative Commons (unmodified)

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