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Karrierefrauen mit Familienwunsch

Feb 10 • BLOG, INTERVIEWS, Karriere • 2797 Views • Keine Kommentare zu Karrierefrauen mit Familienwunsch

Läuft im Norden wirklich alles besser?

If you are a working woman, you would do well to move to New Zealand – or if that is a little out of the way, you could try one of the Nordic countries.
– The Economist, 7. März 2013

Neuseeland ist vielleicht wirklich etwas out of the way… Aber wieso denkt The Economist, dass sich das Arbeiten als Frau in einem der nordischen Länder lohnen würde? Sind Schweden, Finnland, Dänemark & Co vielleicht wirklich eine Option für junge Frauen mit Karrierezielen (als auch Familienplänen), die ernsthaft in Betracht gezogen werden sollten? Girls Drive geht der Sache auf den Grund und stellt neben einigen zentralen Unterschieden zwischen der Schweiz und dem Norden auch bemerkenswerte Gemeinsamkeiten fest. Aber der Reihe nach:

Was macht Schweden besser als die Schweiz?
Der obige Ratschlag von The Economist basiert auf einer Studie (2013) zum Thema „glass-ceiling”*, die auf Daten der OECD [Organisation for Economic Cooperation and Development] basiert. Hierfür wurden weltweit 26 Länder anhand der folgenden fünf Kriterien bewertet und in eine Hitparade eingestuft:

1. Anzahl von Männern und Frauen, die jeweils tertiäre Bildung geniessen/ genossen haben
2. Anteil von Frauen in Senior Jobs
3. Anteil von weiblichen Teilnehmerinnen am Arbeitsmarkt
4. Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen
5. Netto-Kinderauslagen im Verhältnis zum Durchschnittslohn

Neuseeland, Schweden und Finnland haben laut dieser Studie die Nase vorn, wenn es um Gleichberechtigung am Arbeitsplatz geht. Finnland gewinnt in Hinsicht auf das Thema Bildung, Schweden weist den höchsten Anteil an weiblichen Arbeitskräften auf. Brisant: Die Schweiz teilt sich die hintersten Plätze des Rankings zusammen mit der Tschechischen Republik, Japan und Südkorea. Steht es wirklich so schlecht um die Gleichstellung in Karrierefragen in der Schweiz? Der nachkommende Vergleich der Situation zweier erfolgreicher Topmanagerinnen aus Schweden und der Schweiz soll ein wenig Licht ins Dunkel bringen.

 

Annika Falkengren – wie hat Schweden sie auf ihrem Weg zur Spitze unterstützt ?
Annika Falkengren ist Bankerin des Jahres 2013. Die CEO der SEB (Skandinaviska Enskilda Banken, älteste Privatbank Schwedens) beerbt damit Hochkaräter wie beispielsweise Josef Ackermann. Die Titelträgern ist nebst ihrer Tätigkeit als CEO Mitglied des Verwaltungsrats von VW und Munich Re und als Geschäftsführerin von Securitas tätig. Dazu kommt: Annika Falken gren ist zusätzlich Mutter. Wie kriegt sie das alles unter einen Hut? Die Unterstützung ihres Mannes, selbst auch Banker, hat ihr hierbei sicherlich geholfen. Nachdem sie selbst nach der Geburt drei Monate beruflich ausgesetzt hatte, bezog ihr Partner Elternzeit und reduzierte seine eigene berufliche Tätigkeit. Wie Falkengren betont, kann es auch in Schweden nur einen CEO in der Familie geben. Ob aber eine Frau oder ein Mann als CEO berufen wird, das ist in Schweden komplett offen. Denn die Rollenaufteilung ist in Ländern wie Schweden oder Finnland weniger tief in Stein gemeisselt. So ist die schwedische Familienpolitik sehr bemüht, Geschlechtergerechtigkeit zu fördern. Dies passiert etwa durch die Möglichkeit, den Elternurlaub (auch Elternzeit genannt) unter den Elternteilen aufzuteilen. Denn ein langer Mutterschaftsurlaub kann auch in nordischen Ländern den Karriereknick bedeuten. Um dem entgegenzuwirken, winken Steuerermässigungen für alle, die von der Aufteilung Gebrauch machen. Die gesamte Elternzeit dauert 480 Tage und kann monats-, wochen-, tages- oder auch stundenweise bezogen werden.

Ein weiterer Grund, weshalb der Konflikt zwischen Familie und Beruf im Norden kleiner ausfällt, sind die breit und gut ausgebauten Kinderkrippen. Die Kinderbetreuung steht nämlich seit dem zweiten Weltkrieg als Kernpunkt auf der politischen Agenda. Jedem Kind steht ein Platz in einer öffentlichen Kindertagesstätte zu. Wird eine private Betreuung bevorzugt, kann Anspruch auf einen finanziellen Betreuungsausgleich erhoben werden. Besonders spannend ist, dass sich dieses sogenannte Doppelversorgermodell mit partnerschaftlicher Kinderbetreuung möglicherweise in der Geburtenrate niederschlägt. Obwohl dies nie das artikulierte Ziel gewesen ist, hat sich die Kinderzahl pro Frau durch die Familienpolitik in Norwegen wie auch Schweden inzwischen auf 1,9 Kinder gesteigert (im Vergleich: Die Rate liegt in der Schweiz bei 1,4). Annika Falkengren konnte also von Schwedens ausgeprägt familienfreundlicher Politik und der Unterstützung ihres Mannes während ihres steilen Karrierepfades profitieren. Wie sieht es denn diesbezüglich in der Schweiz aus? Sehen wir uns das doch anhand des Beispiels von Susanne Ruoff, der aktuellen Chefin der schweizerischen Post, genauer an.

 

Susanne Ruoff – wie sehen die Rahmenbedingungen in der Schweiz aus ?
Susanne Ruoff glänzt als Frau in der Schweiz praktisch alleine an der Konzernspitze. Als sie im September 2012 den Chefsessel der schweizerischen Post von Jürg Bucher übernahm, hatte sie sich gegen 200 andere Kandidaten durchgesetzt. Den Frauenbonus hat und will sie aber nicht für sich beanspruchen. Er soll auch bei der Wahl zur Post-Chefin keine Rolle gespielt haben. Ursprünglich als Lehrerin tätig, hat sich Ruoff fortwährend weitergebildet, zum Beispiel an den Universitäten in Freiburg oder St. Gallen. In Unternehmen wie IBM und British Telecom Schweiz hat sie sich kontinuierlich an die Spitze gearbeitet. Auch Ruoff ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Ruoff und ihr Mann haben sich die Erziehung ihrer Kinder zunächst aufgeteilt, bevor sie dann vermehrt wieder ins Wirtschaftsleben eingestiegen ist. Ruoff wurde jedoch bei der Gratwanderung zwischen Mutterschaft und Karriere weniger stark vom Staat unterstützt als Falkengren in Schweden. Ein Platz in der Kindertagesstätte steht einem Kind in der Schweiz beispielsweise nicht automatisch zu. Es gibt aber einzelne Unternehmen, wie zum Beispiel auch die Post, die verschiedene Teilzeitmodelle (auch für Kader) anbieten oder für verbesserte Bedingungen bei der Mutterschaft sorgen. Auch finanzielle Unterstützung für Krippenplätze bieten die Arbeitgeber. Ein offizieller Vaterschaftsurlaub oder die Teilung der Elternzeit wie in Schweden existieren in der Schweiz wiederum nicht. Vätern stehen laut Gesetz höchstens zwei Tage zu. Immer mehr Unternehmen, die sich einer familienfreundlichen Politik verschrieben haben, gewähren aber bezahlten Vaterschaftsurlaub im Umfang von einer Woche oder manchmal sogar mehr. Viele ausschlaggebende Regelungen in Richtung Karriereförderung von Frauen sowie auch besserer Bestimmungen für Väter liegen momentan also noch in der Verantwortung der einzelnen Unternehmen. Das bürgerliche Familienmodell (Vollzeiterwerbstätiger Mann, Hauptverantwortung für die Betreuung der Kinder und ev. Teilzeitbeschäftigung bei der Frau) ist in der Schweiz somit immer noch (zu) stark verankert. Ein radikales Umdenken wird zwar nicht von heute auf morgen stattfinden, aber es darf zuversichtlich in die Zukunft geblickt werden – denn schliesslich hinkt die Schweiz in solchen Themen allgemein etwas hinterher, wie zum Beispiel die späte Einführung des Frauenstimmrechts nur zu gut zeigt. Immerhin treten bis dato bereits drei Frauen als Bundesrätinnen für die schweizerischen Interessen auf. Und: Auch in den viel gelobten Ländern wie Schweden und Finnland ist nicht alles perfekt.

 

Auch im Norden ist nicht alles Gold , was glänzt.

 

Vorteile wie das vorbildlich ausgebaute Kinderbetreuungssystem Schwedens, die Aufteilungsmöglichkeit der Elternzeit oder die viel geringeren Geschlechterunterschiede in Beruf und Alltag sind reizvolle Argumente, sich als Frau mit Karriereplänen ein Leben im Norden zu überlegen. Doch auch in Nordeuropa existieren noch einige Baustellen. So sind Teilzeitstellen, die die Vereinbarung von Familie und Karriere erleichtern würden, auch dort nicht gerne gesehen. Eine Einbusse auf dem Karriereweg muss dadurch in Kauf genommen werden, sei es als Frau oder als Mann. Hinzu kommt, dass Familien mit berufstätigen Eltern zwar gefördert werden, aber dennoch keine speziellen gesetzlichen Regelungen existieren, wenn ein Elternteil gerne Vollzeit zuhause bleiben möchte. Bezüglich Elternzeit ist zudem anzufügen, dass trotz fortschrittlicher Familienpolitik und gegebenen Rahmenbedingungen trotzdem nur 24% aller Väter vom Angebot Gebrauch machen.
Kritisch anzumerken ist auch, dass sich der Anteil an Frauen in Führungspositionen im privaten und öffentlichen Sektor zwar kontinuierlich steigert, weibliche Topmanagerinnen in börsennotierten Unternehmen mit nur 4% aber immer noch stark unterrepräsentiert sind.

Während die Bemühungen der nordischen Politik bezüglich Gleichstellung von Frau und Mann im Arbeitsmarkt Früchte tragen und so weltweit eine Vorreiterrolle einnehmen, wird ein anderes Strukturproblem in diesem Themenbereich bei Weitem zögerlicher angegangen – die Gewalt von Männern gegenüber Frauen. Hier besteht grosses Verbesserungspotenzial. Nur schon im Jahr 2012 wurden rund 28’000 Fälle davon registriert; Schweden weist eine der grössten Gewaltraten in Europa, aber gleichzeitig die niedrigste Verurteilungsrate bei Tätern auf. Die Frauenhäuser sind oft übervoll, Hotlines überlastet oder nicht besetzt. Die Straffreiheit in diesem Zusammenhang ist laut dem Artikel „Das emanzipierte Schweden ist nur eine Illusion” von Naomi Wolf in Die Welt erschreckend. Nebst den beiden Extremen Schwedens (positiv: Gleichstellungsthematik, negativ: Gewalt gegen Frauen) existieren aber sehr viele Parallelen zur Schweiz. Es ist somit sehr interessant, dass nebst dem grossen Gefälle zwischen Schweden, Norwegen und der Schweiz bei der „glass ceiling”-Studie auch viele Gemeinsamkeiten zwischen diesen Ländern zu finden sind.

 

„Hinter jeder erfolgreichen Frau steckt ein starker Mann.”
Zusätzlich zu den festgestellten Unterschieden in der Ermöglichung von Karrieren, die durch Annika Falkengren und Susanne Ruoff aufgezeigt werden, gibt Annika Falkengren im Tagesanzeiger aber auch Karrieretipps, die für die Schweiz und Schweden zutreffen: „Sucht euch einen Job mit Verantwortung für Gewinne und Verluste.” Die Vorzeige-Geschäftsfrau betont, dass besonders in bei Frauen beliebten Positionen wie Personalchefin oder Kommunikationsexpertin der Sprung zur CEO selten geschafft wird. Ausserdem kam ihr zugute, dass sie erst spät Mutter wurde. Denn oft passieren Karrieresprünge im Alter zwischen 30 und 40; nämlich genau dann, wenn normalerweise Kinder in Planung sind. Ein weiteres Erfolgsrezept, das in Schweden wie auch in der Schweiz gilt, ist, dass hinter jeder noch so erfolgreichen Frau oft ein Mann steht, der ihr den Rücken stärkt.

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Ob eine Frau oder ein Mann als CEO berufen wird, das ist in Schweden komplett offen.

 

 

Auch sonst lassen sich nebst dem Extrem in Sachen Gleichstellung am Arbeitsmarkt mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede zwischen den nordischen Ländern und der Schweiz ausmachen. So sind ein hoher Lebensstandard, zufriedene Bürger, niedrige Arbeitslosigkeit und ein durchdachtes, qualitativ hochstehendes Bildungssystem, das zu hochqualifizierten Arbeitskräften führt, gemeinsame Nenner. Auch ist die Lebenserwartung in der Schweiz wie auch in Schweden hoch und liegt bei rund 80 Jahren. Beim Human Development Index 2012 liegen die beiden Länder ebenfalls nicht weit auseinander: Schweden belegt Rang 7, dicht gefolgt von der Schweiz auf Platz 9 (von 177 Rängen insgesamt). Auch das lebenslange Lernen wird in beiden Staaten gleichermassen gefördert.

 

Gibt sich die Schweiz eigentlich zufrieden mit dem heutigen Stand der Dinge?
Angesichts des schlechten Abschneidens bezüglich Gleichberechtigung auf der Karriereleiter stellt sich dennoch die Frage, ob denn die Schweiz auch etwas dagegen unternimmt. Auf der offiziellen Webseite des Bundes ist folgendes Statement zu finden: „In der Schweiz gilt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie traditionellerweise als Privatangelegenheit. In den letzten Jahren haben die politischen Instanzen allerdings erkannt, dass es geeignete Rahmenbedingungen für Familien braucht. Für den Bundesrat stellt die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine politische Priorität dar.” Der Familienartikel, obwohl durch das Ständemehr am 3. März 2013 abgelehnt (vom Volk allerdings angenommen), zeigt sich beispielsweise als eine Bemühung in Richtung Vereinbarkeit von Beruf und Familie. So bemerkt dann auch die NZZ (Juni 2012): „Die Voraussetzungen für eine nachhaltige Stärkung des Frauenanteils in den Schweizer Führungsetagen wären also gegeben. Theoretisch. Der Frauenanteil in der politischen Exekutive der Schweiz könnte dabei schon einmal als Vorbild dienen.” Ein wichtiger Schritt dabei ist auf jeden Fall, das klassische Rollenverständnis in den Köpfen der Schweizerinnen und Schweizer weiter aufzubrechen. Von heute auf morgen geht das wohl nicht, doch wie sagt man so schön? Steter Tropfen höhlt den Stein.

Sollen wir nun auswandern oder nicht?

Um der Karriere willen auszuwandern, wie dies The Economist ein wenig augenzwinkernd vorschlägt, das ist vermutlich nicht unbedingt notwendig. Die Frauen an der Spitze Schweizer KMUs und Grossunternehmen werden allmählich zahlreicher und auch visibler. Wäre jedoch eventuell eine Anstellung in einem nordischen Unternehmen attraktiv – so quasi als Kompromisslösung? IKEA, Electrolux, Novo Nordisk oder Tetra Pak sind nur einige m.gliche Kandidaten dafür. Oder könnte eine Anstellung bei einem Arbeitgeber interessant sein, der in enger Kooperation mit einem der nordischen Länder steht? Namhafte Beispiele hierzu wären ABB oder Ruag. Jemand, der sich für eine solche Variante entschieden hat, ist Lisa**. Die ehemalige Studentin arbeitet als Trainee im Finance-Bereich für ein nordisches Pharmaunternehmen in der Schweiz. Ihr ist aufgefallen, dass gerade in Meetings viel Wert auf Konsens gelegt wird. Meinungsverschiedenheiten werden sehr diskret behandelt. Auch eine Diskriminierung zwischen Geschlechtern sei zu keiner Zeit spürbar gewesen. Als positiv hebt Lisa ausserdem hervor, dass ein gesunder Lifestyle und Sport sowie Teambildungsmassnahmen einen hohen Stellenwert bei ihrem Arbeitgeber einnehmen. Ihre nordischen Kollegen beschreibt sie als eher zurückhaltend, empathisch sowie stark leistungsorientiert. Speziell ist ausserdem, dass das Unternehmen mit über 30’000 Mitarbeitern eine sehr strenge Ethikauslegung an den Tag legt und die Vorbildfunktion des Managements dabei eine wichtige Rolle spielt. Auf die Frage, ob ihr denn auch etwas Negatives auffalle, wusste Lisa so spontan nichts auszusetzen.

Eine frauenfreundliche sowie ethisch hochstehende Arbeitskultur kann also auch in der Schweiz gefunden werden – trotz des schlechten Abschneidens in der „glass-ceiling”-Studie. Ob nun die Entscheidung auf die Schweiz oder ein nordisches Land als Lebensmittelpunkt fällt; beide bieten einen hohen Lebensstandard mit theoretisch intakten Karrierechancen für Frauen. Um die Theorie dann in die Praxis umsetzen zu können, gehören in beiden Ländern vor allem eine saubere Karriereplanung, eine gender-neutrale wie familienfreundliche Unternehmenspolitik und eine unterstützende Partnerschaft dazu. Ein bisschen mehr Offenheit in Sachen Rollenverteilung würde der Schweiz auf dem Weg in eine für Karrierefrauen offene Zukunft aber bestimmt nicht schaden.

Text: Nadia Eggmann, Mitarbeit: Priscilla Müllhaupt

 

* Erklärung glass ceiling: glass ceiling bedeutet so viel wie gläserne Decke und symbolisiert die nicht sichtbare obere Grenze in der Unternehmenshierarchie, über welche frau praktisch nicht hinaus-kommt. Oftmals ist einem dieses Limit gar nicht bewusst, bis man selbst an diese Barriere stösst.
** Name der Redaktion bekannt

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