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KREATIVE SUPERVISION RELOADED – 5 KLEINE FRAGEN

Mai 6 • Allgemein, BLOG, MENTORING & COACHING, Studium • 2275 Views • Keine Kommentare zu KREATIVE SUPERVISION RELOADED – 5 KLEINE FRAGEN

Zur Erinnerung: Das letzte Mal haben wir Mentees alle unser eigenes Visionboard erstellt, auf dem wir unsere Visionen im Rahmen des Mentorenprogramms bildlich festgehalten haben.

Auch bei unserem Treffen vom 26. April 2014 hat uns Yvette Marina Reinberger wieder mit kreativen Aufgaben überrascht. Nach einen kleinen „Reality Check“ in Form von „wo genau auf dem Visionboard befindet sich jede von uns?“ ging es direkt weiter.
Wir Mentees sollten uns auf einem 5-minütigen Spaziergang überlegen, wo wir JETZT stehen.
Vom Spaziergang sollten wir etwas mitbringen, das unser JETZT repräsentiert.

Interessanterweise haben wir uns an diesem schönen Frühlingstag alle für Pflanzen entschieden, jede aber für eine andere. Da zeigten sich verschiedenste Symbole, wie Astgabeln, Blüten, Jahreszeiten, was es mit Zyklen so auf sich hat und einiges mehr. Nachdem wir in der Gruppe die dahinter liegende Symbolik erörtert hatten, hatte Yvette auch schon die nächste Aufgabe für uns parat.

Sie stellte uns 5 Fragen, die jeder für sich beantworten und auf einem kleinen Zettel schriftlich festhalten sollte:

1. Was mache ich eigentlich?

2. Was kann ich?

3. Was will ich?

4. Will ich was ich kann?

5. Kann ich was ich will?

Fünf simple Fragen denkt man sich zu Beginn. Diese jedoch innert weniger Minuten ehrlich zu beantworten, ist gar nicht mal so einfach. Wenn du also vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr siehst, wage den Versuch und beantworte diese Fragen für dich! Mich hat die Beantwortung dieser Fragen näher zu mir selbst gebracht und aufgezeigt, was mir wirklich wichtig ist und worauf ich mich konzentrieren muss, damit ich meine Ziele möglichst effizient erreiche. Hilfreich war zudem, dass wir unsere Antworten danach in der Gruppe besprochen haben und diese somit nochmals reflektieren konnten.
Daraus ergab sich für jede von uns ein klares Wort, dass uns als Schlüssel diente, den nächsten Schritt unserer Supervision zu machen. Für diesen Schritt hat sich Yvette was ganz Besonderes einfallen lassen.
Es war ein echtes Highlight unseres gemeinsamen Nachmittags, Yvette verkündete. „Heute schreibt ihr eure eigene Biografie! Heute schreibt ihr ZUKUNFT.“
Wir waren alle etwas baff und fragten uns, wie wir das in weniger als einer Stunde schaffen sollten und wie schreibt man überhaupt ZUKUNFT?
Trotz den anfänglichen Zweifeln ist es uns allen gelungen, innert dieser kurzen Zeit die folgende Aufgabe erfolgreich zu erfüllen:

1. Suche dir ein Buch aus, welches dir vom Format her gefällt und gestalte es ganz nach deinem Geschmack um. Verwende dazu beispielsweise buntes Papier, Geschenkpapier, Stoff, Schleifen, Dekomaterial oder was dir sonst zwischen die Finger kommt. Lass deiner Fantasie freien Lauf!

2. Wie soll deine Biografie heissen? Überleg dir einen passenden Titel und Untertitel.

3. Um was geht es in deiner Biografie? Entwerfe das Vorwort und den Klappentext deiner Biografie.

4. Wähle einen Verlag für deine Biografie aus.

5. Schreibe eine kurze Rezension über deine Biografie und überlege dir, wen du dir als Autor dieser Rezension wünschst.

Et Voilà! Nach weniger als einer Stunde hielten wir alle stolz unser Erstlingswerk in den Händen. Unseren Biografien gaben wir Titel wie: „Die kleinen Dinge oder: Die Schätze des Alltags“, „Mit Ecken und Kanten – Warum ich kein Kieselstein bin“ und „Unersättlich – Wie man den Hunger aufs Leben stillt“. Grosse Freude hatten wir insbesondere auch am gestalterischen Teil der Aufgabe, fehlt doch diese Art von Kreativität bei vielen Studenten und Studienabgängern im Alltag.

Resümee: die Zukunft ist im JETZT!

Text: Mentee Tamara Hächler
Fotos: Yvette Marina Reinberger

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