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Kürbisse

KÜRBIS 1×1 FÜR DEN HERBST

Okt 25 • Allgemein, BLOG, GENIESSEN, Lifestyle, WOHLBEFINDEN • 1948 Views • Keine Kommentare zu KÜRBIS 1×1 FÜR DEN HERBST

Herbstzeit ist Kürbiszeit, Girls! Die Landwirtschaft hat die sonnigen Oktobertage genutzt, um viele leckere Kürbisse zu ernten. Was viele Leuete nicht wissen: Kürbisse sind eigentlich Beeren und damit Obst, nicht Gemüse! Lecker sind sie trotzdem und zudem noch sehr gesund: sie wirken entwässernd, beruhigend, sind super für die Abwehrkräfte und enthalten viel Kalium sowie Magnesium. Höchste Zeit also für leckere saisonale Gerichte. Ich möchte euch vorher noch ein paar Tipps rund um’s Einkaufen und Verarbeiten von diesen feinen Beeren geben.

Einkaufen

Einfache Faustregel: Ein Kürbis ist dann reif, wenn ihr gegen die Schale klopft und es hohl klingt. Beachtet ausserdem, dass die Schale keine Druckstellen aufweist und der Stiel noch dran ist, damit der Kürbis lange haltbar ist. Am besten kauft ihr kleine Kürbisse, diese zeichnen sich durch festeres Fleisch aus und sind weniger fasrig.

Beliebteste Kürbisarten Es gibt über 800 Kürbissorten, aber die beliebtesten und überall erhältlichen sind folgende:

Hokkaido Kürbis

Hokkaido – wohl der beliebteste aller Kürbisse. Er hat ein leichtes nussiges Aromas und kann sogar mit Schale zubereitet werden. Wer aber eine ganz feine Suppe wil, sollte doch schälen. Durch seine schöne handlich runde Form auch gut zum Füllen geeignet. Zum Beispiel für Kürbis-Risotto. Beim Garen darauf achten, dass er nicht zu weich wird.

 

ButternutButternut – dieser Kürbis wird vor allem gerne für süße Zubereitungsarten mit Kürbis verwendet, da er (ganz dem Namen entsprechend) eine buttrige Note mitbringt. Also perfekt für Kürbiskuchen oder leicht angebraten mit ein bisschen Salz. Achtung, der Butternut wird schnell gar, also zwischendurch probieren, damit er nicht zu weich wird.

 

MuskatkürbisMuskatkürbis – Der klassische Kürbis für Suppe, Püree oder als Gemüsebeilage. Wird auch für’s Kürbisschnitzen verwendet.

 

 

 

Zierkürbisse

Achtung, es gibt auch Zierkürbisse zu kaufen, welche für den Verzehr nicht geeignet sind! Für eine Herbstliche Tischdekoration sind sie aber allemal zu gebrauchen.

 

 

Schälen

Hört sich brutal an, aber funktioniert wohl. Große Kürbisse mit harter Schale könnt ihr einfach aus einem Meter Höhe auf den Boden fallen lassen. So bekommt die Schale einen Riss und kann zumindest leicht halbiert werden. Wenn ihr das Kürbisfleisch ohnehin garen wollt, könnt ihr den Kürbis vor dem Schälen halbieren und bei 120-150 Grad 20-30 Minuten in den Backofen schieben. Nach einer kurzen Abkühlphase lässt er sich bequem von seiner Schale befreien und schälen.

Würzen

Kürbisse vertragen sich eigentlich mit allen Gewürzen, man kann also nichts falsch machen. Eine oft genutzte Kombination: Chili, Ingwer und Knoblauch geben jedem Gericht die nötige Würze. Für Suppenverwendet man immer auch Curry. Als Gemüsebeilage schmeckt Kürbis auch mit Kräutern wie Thymian oder Rosmarin. Wichtig: falls euer Kürbis bitter schmeckt, sicherheitshalber gleich in den Müll damit.

Lagern

Kürbisse halten sich an dunklen, kühlen (10-13 Grad) Orten bis zu mehreren Wochen. Einmal angeschnitten – ab in den Kühlschrank damit. Mit Frischhaltefolie abgedeckt halten sie bis zu einer Woche. Wenn ihr euren Kürbis einfrieren möchtet, ist das gar kein Problem. Am besten dann bereits verarbeitet als Püree oder vorgegarte Stücken.

 

Text und Fotos von Isabel Steinhoff
Foto Hokkaido-Kürbis von Mike Haller flickr, Creative Commons, unverändert übernommen
Foto Muskat-Kürbis von lambda_X flickr, Creative Commons, unverändert übernommen

 

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