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MENTORING – STANDORTBESTIMMUNG UND GENERATION Y

Aug 22 • Allgemein, BLOG, MENTORING & COACHING, Studium • 2193 Views • Keine Kommentare zu MENTORING – STANDORTBESTIMMUNG UND GENERATION Y

Am 1. Juli hatten wir einen intensiven Mentoring Tag in Rorschach. Es gab 2 Etappen. Die erste war unsere Supervision, um den Wissenstransfer zu gewährleisten und die zweite, uns mit gestandenen UnternehmerInnen der 5Länderblick Gruppe aktiv und auf Augenhöhe auszutauschen. Die UnternehmerInnen waren an uns als Vertreter der „Generation Y“ interessiert und begleiteten uns an diesem Abend aktiv im Mentoring-Prozess.

 

Die Supervision mit Yvette hatte das Ziel ganz authentisch das bisher Erlebte zu schildern und uns gegenseitig zu stärken. Wir waren sehr ehrlich miteinander. Wir konnten die positiven sowie die noch zu optimierenden Aspekte unseres persönlichen Mentorings besprechen.

Wir starteten damit, einen Punkt der IST-Situation zu machen.
Wo stehen wir JETZT?
Was haben wir erlebt?
Wie haben wir dies erlebt?
Was könnten wir optimieren?
Sind noch Wünsche offen?

 

Hier ein paar kleine Ausschnitte dazu:
Nadia erlebt eine etwas andere Art der „Education“ mit ihrer Mentorin. Sie hat in diesem Kontext ein Seminar erlebt und dort einen Film über Wasser gesehen. Sie hat uns über den Mehrwert dieses Films berichtet und was sie für sich heraus nahm. Wir waren inspiriert.

Tamara hat an einem Kundenmeeting teilgenommen. Es war super interessant. Sie hat durch das Meeting den Sinn der Arbeit ihrer Mentorin verstanden. Aber war etwas passiv, was sie bereut hat. Sie möchte zukünftig proaktiver sein und mehr hinterfragen.

Isabel und ihre Mentorin sind sehr organisiert. Jedes Mal wenn sie sich treffen, gibt es ein Briefing einige Tage vorher. Somit ist sie gut vorbereitet und ist ganz im aktuellen Thema. Sie wird auch in strategischen Meetings ernst genommen und kann sich aktiv einbringen.

Mathilde hat viel in der Personalrekrutierung gelernt. Gemeinsam mit ihrer Mentorin hat sie einen persönlichen Leitfaden dazu entwickelt. Ihre Mentorin hat viel Erfahrung in Multi-kulturellen Teams, daher ist ihr Mentroing sehr praxisorientiert.

Nach diesem Feedback, das dann noch sehr in die Tiefe ging, haben wir über Verbesserungsmöglichkeiten diskutiert. Wie können wir das Mentoring noch besser nutzen? Was sollten wir leisten und was möchten wir konkret von unseren MentorInnen? Wie könnte die neue Ausschreibung für das nächste Mentoring-Programm aussehen? Lasst euch überraschen, ihr findet das Ergebnis in der 7. Ausgabe von Girls Drive, die Mitte November erscheint.

 

Dann gingen wir in zum zweiten Teil des Tages über und trafen uns mit den UnternehmerInnen im Schloss Wartensee am Rorschacherberg. Der Abend mit der Lilienberg Unternehmerforum Gruppe 5Länderblick war wunderbar! Wir konnten unsere Meinungen mit verschiedensten Unternehmerpersönlichkeiten austauschen.
Das Thema des Abends war „Die Generation Y“. Mit der „Generation X“ entstanden interessante Diskussionen. Sie waren sehr offen für unsere Ansichten über die Arbeitswelt und stellten uns gute Fragen.
Wir haben über unsere Bedürfnisse gesprochen und versucht herauszufinden, was beiden Generationen Freude macht. Was verbindet beide Generationen bereits und wo braucht es Brücken der Verständigung? Gegenseitig haben wir von den Erfahrungen der anderen profitiert und so unseren Horizont erweitert.

Noch einmal war dieses Mentoring eine Chance, uns gegenseitig – und uns selbst – besser kennen zu lernen und für unsere Werte einzustehen.

Text: Mathilde Pillonel
Bilder: Rositha Noebel und Yvette Marina Reinberger

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