ROLE MODEL WORKSHOP – RECAP | GIRLS DRIVE | DAS KARRIEREMAGAZIN FUR STUDENTINNEN MIT DRIVE
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ROLE MODEL WORKSHOP – RECAP

Dez 3 • ARBEITEN, BLOG, Events, GD INSIDE, GIRLS DRIVE WORLD, Karriere, RATGEBER, TEILNEHMEN • 2721 Views • Keine Kommentare zu ROLE MODEL WORKSHOP – RECAP

Unser Workshop zur Karriere in der Corporate World drehte sich um das Thema ROLE MODEL. Was bedeutet es ein Role model zu haben – und wie nutzen wir dieses Wissen für die Karriere im Studium und im Beruf?

Role Models sind Vorbilder, zu denen wir aufschauen, denen wir nacheifern, die uns inspirieren und uns manchmal auch ganz praktisch weiterhelfen. Ein solches Role Model durften die Teilnehmer persönlich kennenlernen:

Nia Joynson-Romanzina, Global Head of Diversity bei der UBS. Smart, sympathisch und offen.

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Sie teilte ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Vorbilder mit uns. Neben Wonder Woman war das u.a. die berühmte Marget Thatcher, wohl eine der bekanntesten weiblichen politischen Figuren des letzten Jahrhunderts. Sie ist auch ein gutes Beispiel für ein übliches Problem bei Frauen & Role Models. Einerseits hat es wenige Frauen an der Spitze, andererseits sind ein paar davon – wie die „Eiserne Lady“ – härter als Männer, gar nicht weiblich, sodass wir ihnen nicht nacheifern wollen. Dieses Huhn-Ei-Problem schwächt sich im Moment hoffentlich ab, da langsam mehr Frauen in Toppositionen gelangen und ihre Weiblichkeit akzeptiert wird.

Die Role Models der Teilnehmerinnen sind Hillary Clinton, Heike Bruch, Sheryl Sandberg oder Angela Merkel. Jede von diesen erfolgreichen Frauen hat eine oder mehrere besonders vorbildhafte Eigenschaften. Deshalb ist es besonders wichtig, sich nicht an ein bestimmtes Role Model zu „klammern“ und verzweifelt zu versuchen, diesem nachzueifern. Solches schwarz-weiss Denken ist meistens zum Scheitern verurteilt.

Zu diesem Zweck liess Nia die Teilnehmer eine kleine Übung machen. Ein ROLE MODEL MIX AND MATCH. GDWorkshop_085_swGDWorkshop_080_sw

 

 

 

 

 

Dafür macht man sich erstmal Gedanken, wo man in den nächsten 5 Jahren hin möchte. Ein Bild von sich selbst und Ziele sind wichtig, um strategisch zu planen und sich zu überlegen, welche Role Models und Door Openers man dafür braucht. Idealerweise sind das Menschen die man schon kennt, oder kennen lernen kann. Eine Hillary Clinton darf aber auch dabei sein. Daraus erstellt man eine Mindmap mit seinen persönlichen Vorbildern. Wer möchte, kann zu den einzelnen Namen noch notieren, was genau an dieser Person Vorbildcharakter hat. Dieses Mix and Match sollte man regelmässig wieder hervornehmen und falls nötig überarbeiten.

 

Im Anschluss daran gab es eine offene Fragerunde mit Nia, bei der auch die Rolle von Männern im Kontext Frauen in Führungspositionen diskutiert wurde. Die Diversity-Experin sieht das nicht als „Frauen-Thema“ sondern als gesellschaftlichen Issue, mit dem sich auch die Männer auseinandersetzen müssen, um etwas zu verändern. Das konnte der eine mutige Mann, der sich zum Workshop getraut hat, dann auch bestätigen. Es war für alle ein inspirierender, Gedanken anstossender Nachmittag.

 

Ganz herzlich möchten wir uns bei allen Teilnehmern und besonders bei unserem neuen Role Model Nia Joynson-Romanzina für ihre Zeit uns Inspiration bedanken. Ausserdem danken wir natürlich Advance Women in Swiss Business, die uns diesen Workshop überhaupt erst ermöglicht haben.

 

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Text von Isabel Steinhoff

Bilder von Christina Brun

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