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SUPERVISION MIT VISION BOARD

Feb 4 • Allgemein, BLOG, MENTORING & COACHING, Studium • 1847 Views • Keine Kommentare zu SUPERVISION MIT VISION BOARD

Nebst den Mentorin-Mentee-Treffen werden wir auch professionell von Yvette Marina Reinberger unterstützt. Bei regelmässigen Supervisionssitzungen diskutieren wir Mentees mit ihr unsere Erfahrungen und Eindrücke. Diese konnten wir bereits in Hülle und Fülle sammeln; die ersten Treffen mit unseren Mentorinnen waren ein grosser Erfolg. Nicht zuletzt dank Yvette, die es aufgrund ihrer grossartigen Menschenkenntnisse geschafft hat, dass jede Mentee einen „Gegenpol“ als Mentorin erhalten hat. Soll heissen: jede unserer Mentorinnen weist eine Besonderheit auf, die sich nicht ausgeprägt bei der ihr zugeteilten Mentee zeigt. So handelt die eine – als Beispiel – sehr intuitiv und aus dem Bauch heraus, während die andere nur sehr durchdachte Entscheidungen trifft.

Das gemeinsame Reflektieren über die individuellen, unterschiedlichen Vorgehensweisen zeigt sich als äusserst wertvoll für die persönliche Entwicklung. Nebst diesem Ausnutzen der Diversität der Tandems haben Mentorinnen und Mentees aber auch immer mindestens eine Gemeinsamkeit, die sie verbindet. So ist eine wertvolle Mischung aus Polarität und Anziehungskraft gegeben. Es liegt somit in der Sache der Natur, dass in diesem Mentoring gefordert, unterstützt, bekräftigt, aber auch „gechallenged“ wird. Egal wie intensiv etwas gemacht wird und was die einzelnen Tandems zusammen erleben: das Reflektieren über die Erlebnisse ist essenziell.

Solch eine Reflexion kann auf ganz unterschiedliche Art und Weise passieren. Nebst den Diskussionen mit unseren Mentorinnen hat uns Yvette am Supervisions-Treffen ein kreatives Tool zur Selbstreflexion an die Hand gegeben. Dieses Tool nennt sich Vision Board und erinnert stark an eine Collage. Wir haben die Vision Boards, die ihr in der Bildergalerie findet, unter dem Übertitel „Welche Eindrücke habe ich bereits sammeln können und welche Erwartungen/Wünsche habe ich an die Zukunft (in Bezug auf das Mentoring)?“ gestaltet. Es ist unglaublich, welche Inspirationen und Interpretationen aus solch einer simplen Vorgehensweise, wie der des Vision Boards, entstehen können! Unsere Resultate sowie ein paar Eindrücke des spannenden Nachmittags seht ihr in der Bildergalerie.

Das „How To“ und die Hintergründe zum Vision Board sollen euch hier nicht vorenthalten bleiben.
Deswegen findet ihr nachfolgend die wichtigsten Steps dazu:

*** Suche ein Motto / ein Thema / eine Frage aus, die handlungsleitend für dein Vision Board ist. ***

*** Durchforste Magazine aller Art und schneide dir diejenigen Bilder oder Wortfetzen aus, die dich spontan ansprechen (wichtig: suche nicht nach etwas Bestimmtem, sondern lasse dich von den Bildern inspirieren und sei unvoreingenommen). Nimm dir dafür ca. 45 Minuten Zeit. ***

*** Ordne nun die ausgeschnittenen Teile auf deinem Poster (zum Beispiel A1) an. Versuche, ein gewisses Muster/eine Logik in die Anordnung zu kriegen. Achte darauf, dass das ganze Poster mit deinen Bildern bedeckt ist. ***

*** Erkläre dein Vision Board und deine Gedanken dazu jemand anderem. Dabei soll der andere aber auf keinen Fall werten, sondern nur Zuhören und bei spannenden Punkten nachhaken. ***

*** Ergänze oder verändere dein Vision Board, wann immer dir ein Element fehlt oder nicht mehr passt. ***

Das Vision Board ist ein Instrument, das bei der Selbstreflexion hilft. Durch das spontane Aussuchen von Bildern werden oft neue Aspekte einbezogen, die durch reines Nachdenken oder Diskutieren nicht in den Sinn gekommen wären. Am Ende entsteht eine oft auch sehr ansehnliche Collage. Diese könnte durchaus als Dekoration im Zimmer oder Büro dienen.

Wir Mentees haben uns beim Erarbeiten unseres Vision Boards prächtig amüsiert. Die Einfälle, die man durch die Bilder in den Zeitschriften kriegt, sind manchmal auch einfach zu witzig. Auch das Beiseitelassen von Wertungen (sei es nun in positiver oder negativer Weise) ist uns gar nicht so leicht gefallen. Und ganz ehrlich: es gab schon Dinge, die wir unbedingt auf dem Vision Board haben wollten und deswegen auch gezielt gesucht haben. Aber im Grossen und Ganzen sind wir sehr überrascht, wie viele Inputs eine eigentlich so simple Aufgabe bringen kann. Wir können es nur empfehlen.

In kommenden Blogs werdet ihr mehr über die einzelnen Tandems erfahren. Auch in der Girls Drive No 4 wird ein Beitrag zum Mentoring zu finden sein. Ihr könnt gespannt sein.

Text von Nadia Eggmann
Fotos von Yvette Marina Reinberger

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